Regionales Zukunftszentrum Mecklenburg-Vorpommern

Das Projekt „Regionales Zukunftszentrum Mecklenburg-Vorpommern+ (ZMV+)“ wird im Rahmen des Programms „Zukunftszentren“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.


Das KMGNE verantwortet im ZMV+ das Handlungsfeld der nachhaltigen Transformationen.
Es sieht diese Veränderungen, die Disruptionen gleichen, nicht als Folge von Moden oder Parteiprogrammen, sondern als Folge der „großen Beschleunigung“ seit den 1950er Jahren, wodurch die planetaren Leitplanken Gefahr laufen, überschritten zu werden. Irreversibel. Resilienz und nachhaltige Transformationen sind kluge, vorausschauende Strategien als Reaktion auf die heutigen und sich andeutenden zukünftigen Krisen.

Emanzipatorisches Lernen. In Umbrüchen oder Transformationen lässt sich vor allem beim Machen lernen. Woher sonst soll neues Handlungswissen kommen? Es entsteht doch gerade erst. Unsere Lernangebote setzen hier auf: Anhand der konkreten unternehmerischen Herausforderungen bei den Teilnehmenden werden sie, begleitend im Prozess der Veränderungen, beraten. Die Wirkungen der Maßnahmen werden reflektiert und das Handeln, die Entscheidungen und Gestaltungen iterativ angepasst. Dieses emanzipatorische Lernen korrespondiert mit Sensibilisierungs- und traditionellen Weiterbildungsangeboten.

Themenfelder für Lernangebote:
• Das KMGNE bietet Transformations- und Lernangebote in folgenden Handlungsfeldern an (für Themen regenerativer Energien ist im Leka und Leea die Expertise)
• Nachhaltigkeit – ökonomisches Grundmuster in der Zukunft vs. Versorgungskrisen
• Nachhaltige und kooperative Geschäftsmodelle im Tourismus
• Ökologische Wertpapiere – als Handprint im soziokulturellen und kulturtouristischen Unternehmensbereich
• Regeneratives Unternehmenshandeln – Gemeinwohlökonomie und Stärkung der Ökosystemdienstleistungen im Aussenbereich
• Klimafarming – Gestaltung der Aussenbereiche von Unternehmen
• Kreislaufwirtschaft – zirkuläres Bauen
• Biochar – Innovation für natürlichen Klimaschutz und für technologische Pfadwechsel beim Bau und in der Landwirtschaft
• NEETs – nachhaltige unternehmerische Kulturen für die zukünftige Fachkräftesicherung

Formate
• Sensibilisierung: Vorträge – Stammtischgespräche – Wanderungen – Exkursionen – Theaterinszenierungen – Lesungen – webinare
• Weiterbildung (IQK): Workshops – Workcamps – Exkursionen – Seminare – Webinare
• Prozessbegleitende Beratung: Angepasste Zukunftswerkstatt – Szenarienworkshops (design fiction) – Reflektionsrunden


Die unterschiedliche Expertise der beteiligten Partner erlaubt es, ein breites Spektrum an Zukunftsthemen den Unternehmungen in MV als Sensibilisierung, Weiterbildung und /oder Beratung anzubieten.

Zukunftsfähig zu sein bedeutet für Einrichtungen wie Unternehmen gleichermaßen, sich professionell resilient zu machen und diese Fähigkeit über einen dauernden Wahrnehmungs-, Lern- und Veränderungsprozess zu gestalten.

Ob man will oder nicht: Nachhaltigkeit wird dabei wesentliches Feld von Innovationen und Grundlage von soziokulturellem Fortschritt der Gesellschaft werden.

https://www.zukunftszentrum-mv.de/

Laufzeit: 2023-2026

Kooperationspartner:

Universität Rostock – Lehrstuhl für Wirtschafts- und Gründungspädagogik
Universität Greifswald – Lehrstuhl Gesundheit und Prävention
Universität Rostock – Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik
Bildungswerk der Wirtschaft gGmbH
Unternehmerverband Rostock-Mittleres Mecklenburg e.V.
Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.
Allgemeiner Unternehmensverband Neubrandenburg e. V.
13° GmbH

gefördert durch:

Das Projekt „Regionales Zukunftszentrum Mecklenburg-Vorpommern+ (ZMV+)“ wird im Rahmen des Programms „Zukunftszentren“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

weitere Informationen:

Leitung: Dr. Joachim Borner, jborner@kmgne.de
Dr. Joachim Borner (Dipl.ing.oec.) ist Ökonom und Ökologe auf dem Gebiet nachhaltiger Transformationen. Nach Studienaufenthalten in Brüssel, Toronto, Chile und den USA arbeitete er in der Enquetekommission Nachhaltigkeit des Deutschen Bundestages und übernahm eine Professur an den Universitäten Bolivariana und UAHC in Santiago de Chile. Er leitet das KMGNE und die Internationale Sommeruniversität Transmediales Storytelling Klimakultur. Im ZMV bietet er Sensibilisierungsformate, Weiterbildungen und Beratungen in den Feldern: Nachhaltige, kooperative Geschäftsmodelle im Tourismus; Kreislaufwirtschaft und Biochar, Klimafarming für Aussenbereiche von Unternehmen, Nachhaltige Geschäftskultur und Fachkräftesicherung u.a. an.

Nachhaltige Organisationsentwicklung: Viola Güse, vguese@kmgne.de
Viola Güse ist Medien, Politik- und Transformationswissenschaftlerin (M.A.). Im KMGNE ist sie verantwortlich für das Management der internationalen Projekte. Im ZMV+ arbeitet sie in den Bereichen Kreislaufwirtschaft sowie regenerative und nachhaltige Unternehmenskultur und Fachkräftesicherung mit.

<< zurück