Ronja Jentgens

Ronja Jentgens

Soziologie und Geographie zu studieren war nicht unbedingt das, was ich schon als Kind machen wollte. Die Auseinandersetzung am Ende der Schulzeit mit Ausschnitten der deutschen Geschichte ließen mich jedoch mit einem tiefgreifenden Unverständnis zurück. Damit war klar, dass ich im Studium herausfinden wollte, wieso Menschen in gesellschaftlichen Gefügen auf bestimmte Weise handeln. Vor dem Hintergrund dieser Wissbegierde, gepaart mit meiner immer vorhandenen Faszination für die Natur, ihre Prozesse und die daraus resultierende Notwendigkeit sie zu respektieren und zu schützen, stürzte ich mich ins Studium.

Mit jeder Information, die hinzukam, wurde mir klar, dass einiges im Miteinander zwischen den Menschen, ebenso im Mensch-Natur-Verhältnis geändert werden muss. Diese Veränderungen müssen auf individueller Ebene anfangen, aber wir kommen in unserer heutigen Lebenswelt nicht weit, wenn sie nicht von einer großen Zahl der Bevölkerung getragen werden. Wie kann Menschen die Notwendigkeit vermittelt werden, Gewohnheiten zu verändern, um umweltfreundlich zu handeln, zu leben und zu agieren? Wie können wir große Herausforderungen unserer Zeit bewältigen im Rahmen eines friedlichen Umgangs miteinander?

Diese und mehr Fragen trieben mich um, als ich auf das Kolleg aufmerksam wurde. Große Transformation, nachhaltige Entwicklung und die Frage nach der Zukunft waren mir demnach schon präsent. Jetzt möchte ich durch die Mitarbeit und aktive Teilnahme an Projekten wie der Internationalen Sommeruniversität, dem Jugendkreativfestival, der Schule von Morgen, dem Kooperationsverbund der Raumpioniere in der Mecklenburgischen Schweiz und der Bildungslandschaft Klimaschutz mehr Einblicke, Anregungen und Ideen sammeln, wie man diese Notwendigkeit kommunizieren und an Lösungsszenarien arbeiten kann – für mich und für die Zukunft.

Kontakt:

E-Mail: rjentgens@kmgne.de

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