Zukunftsstadt Malchin

Das Vorhaben zielt über Visionsarbeit auf die Entwicklung eines neuen Selbstverständnisses dessen, was Malchin als Stadt in Zeiten von Umbrüchen bedeuten soll. Die Visionsarbeit ist auf „Gutes Leben“, ein ethisch geprägtes Zukunftsbild der Stadt, das sinn- und identitätsstiftend und auf Wohlfahrt und Vielfalt fokussiert, ausgerichtet.

Mit dem Vorhaben werden Gruppen in der Stadt unterstützt, (er)aktiviert, „in-Wert-gesetzt“ und für Themen der Stadtentwicklung und Formen der Kooperation durch die Vision und ihre Folgen motiviert. Ergebnis sind eine „große Erzählung“  (Robusten Wissen), Leitbildthesen (Orientierung für politisches Handeln) und die Roadmap  (Handlungsempfehlungen und Umsetzungsvorschlägen). Für die Visionsarbeit wird das Bild des „Reallabors“ als Arbeitsprinzip genutzt.
Mit der Moderation des Suchprozesses  hat die Stadt Malchin das KMGNE beauftragt.

„Gute Theorie“ wird über wissenschaftliche Begleitung hereingeholt, die die Vision und die Schritte wissenschaftlich reflektiert. Wissenschaftlich stehen zwei Fragen im Vordergrund:
– Wie können im Spannungsfeld von funktionaler und territorialer Regionsbetrachtung regionale  (halbautonome) Steuerungssysteme – sprich Netzwerke – die gesellschaftliche Selbststeuerungsfähigkeit im Kontext des (globalen) Wandels und der Anforderungen an Innovationen stärken?
– Wie müssen das “Design” und die Arbeitsweise von Netzwerken in Reallaboren sowie die Rahmenbedingungen strukturiert sein, um die Konzeption der “lernenden Gesellschaft”, der “lernenden Region”, “lernenden Organisation” realisierbar zu machen.

Die wissenschaftliche Begleitung übernehmen

  • Dr. Peter Dehne -Professor für Planungsrecht und Baurecht an der HS Neubrandenburg,  Spezialist zu Fragen des demografischen Wandels und der regionalen Daseinsvorsorge.
  • Prof. Dr. Rolf Kuhn lehrt an der BTU Cottbus und hat als vormaliger Direktor sowohl der Stiftung Bauhaus (Industrielles Gartenreich) als auch der IBA-Fürst Pückler Land Expertise in der Gestaltung von Umbrüchen und Transformationen städtischer und ländlicher Räume erworben.
  • Dr. Joachim Borner, wissenschaftlicher Direktor des KMGNE vertritt arbeitsteilig die Fragen zu bürgeroffenen Kommunikation und Bürgerbeteiligung.

Laufzeit: 08/2015 - 03/2016

gefördert durch:

das BMBF über den Wettbewerb Zukunftsstadt im Rahmen des Programms Forschung für nachhaltige Entwickliung (FONA)

weitere Informationen:

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