<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>KMGNETransformationsforschung &#8211; KMGNE</title>
	<atom:link href="https://kmgne.de/blog/tag/transformationsforschung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://kmgne.de</link>
	<description>Wir kommunizieren Nachhaltigkeit</description>
	<lastBuildDate>Thu, 30 Apr 2026 12:04:01 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.5.8</generator>
		<item>
		<title>Lost in Transformation &#8211; Gegenseitiges Kennenlernen von (Forschungs-) Interventionen</title>
		<link>https://kmgne.de/blog/2019/09/02/lost-in-transformation-gegenseitiges-kennenlernen-von-forschungs-interventionen/</link>
		<comments>https://kmgne.de/blog/2019/09/02/lost-in-transformation-gegenseitiges-kennenlernen-von-forschungs-interventionen/#respond</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Sep 2019 12:08:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mzienert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Raumpioniere]]></category>
		<category><![CDATA[Reallabore]]></category>
		<category><![CDATA[Transformationsforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kmgne.de/?p=5281</guid>
		<description><![CDATA[Im Rahmen des durch die Robert Bosch Stiftung geförderten Projektes „Land*Stadt-Transformation gestalten“ trafen sich vom 16. &#8211; 18.08.2019 auf dem Projekthof Karnitz in der Mecklenburgischen Schweiz Vertreter*innen der vier Reallabore innerhalb des Forschungsvorhabens. Anlass war die Verabredung, gegenseitig die Projekte vor Ort vorzustellen und auf dieser Basis die anzuwendenden qualitativen Forschungsmethoden zu verfeinern. Im Mai [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des durch die Robert Bosch Stiftung geförderten Projektes „Land*Stadt-Transformation gestalten“ trafen sich vom 16. &#8211; 18.08.2019 auf dem Projekthof Karnitz in der Mecklenburgischen Schweiz Vertreter*innen der vier Reallabore innerhalb des Forschungsvorhabens. Anlass war die Verabredung, gegenseitig die Projekte vor Ort vorzustellen und auf dieser Basis die anzuwendenden qualitativen Forschungsmethoden zu verfeinern. <span id="more-5281"></span>Im Mai 2019 fand bereits der Besuch des Reallabors Betonwerk Stolpe im Rahmen des Forschungscamps statt.</p>
<p><a href="https://kmgne.de/blog/2019/09/02/lost-in-transformation-gegenseitiges-kennenlernen-von-forschungs-interventionen/photo_2019-09-02_11-39-38/" rel="attachment wp-att-5282"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-5282" src="https://kmgne.de/wp-content/uploads/2019/09/photo_2019-09-02_11-39-38-300x225.jpeg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://kmgne.de/wp-content/uploads/2019/09/photo_2019-09-02_11-39-38-300x225.jpeg 300w, https://kmgne.de/wp-content/uploads/2019/09/photo_2019-09-02_11-39-38-150x113.jpeg 150w, https://kmgne.de/wp-content/uploads/2019/09/photo_2019-09-02_11-39-38-624x468.jpeg 624w, https://kmgne.de/wp-content/uploads/2019/09/photo_2019-09-02_11-39-38.jpeg 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Joachim Borner und Anne Kraft vom KMGNE stellten das Reallabor Bildungslandschaft Malchin vor. Es bildet den Rahmen für die Initiative Kooperationsverbund der Raumpioniere, für Veranstaltungen zu Themen der Nachhaltigkeitsziele (Bürgersalon), für die Vernetzung von Klimaschutzaktivitäten und für das Bildungsprojekt „Schule von Morgen“. Die Betrachtung als Reallabor ermöglicht eine Gesamtperspektive auf die Region, denn die Projekte finden nicht getrennt voneinander statt. Sie alle tragen dazu bei, lokale und wissenschaftliche Expertisen zu integrieren, um eine Resilienz-Strategie zu entwickeln. Resilienz bezeichnet die Widerstandsfähigkeit einer Region gegenüber Veränderungen wie dem Klimawandel, dem demografischen Wandel und die Abwanderung. Im Gegensatz dazu ist eine Region vulnerabel, wenn z.B. im Falle von Abwanderung die ärztliche Versorgung nicht mehr gesichert werden kann, oder im Falle von Trockenperioden Brände nicht gelöscht werden können, weil keine passende Infrastruktur oder Notfallpläne vorhanden sind.</p>
<p>Ein wesentlicher forschungsmethodischer Bestandteil sind dabei Verfahren und Instrumente der Zukunftsforschung – hier vor allem der szenarischen Projektion möglicher Zukünfte. In transformativen Prozessen ist es unabdingbar, ein klares Verständnis über zukünftige Rahmenbedingungen und Herausforderungen zu entwickeln, um einen Referenzrahmen für heutige Entscheidungen zu haben.</p>
<p>Zoe Heuschkel und Anna Wissmann von Stadt.Land.Markt. e.V. teilten ihre Erfahrungen für einen selbstorganisierten Bauernmarkt und die Bewegung der Ernährungsräte in Köln-Bonn. Leander Dalbert berichtete vom Aufbau und Pflege von Agroforstsystemen durch seine Initiative Boiming am Zürichsee. Leon Jank von der TU Dresden berichtete von den Entwicklungen und künstlerischer Aneignung im Betonwerk Stolpe.</p>
<p>Am Samstag folgte eine Tour durch die Mecklenburgische Schweiz. Dabei durchfuhr die Gruppe das wiedervernässte Moor Große Rosin, besuchte den Mittelhof in Gessin und die fremdbestimmte Gestaltung des Ortes Basedow als Tourismusdestination.</p>
<p>In den drei Tagen wurde das methodische Gerüst sowie der definitorische Rahmen (zentrale Begriffe sind Transformation, Land-Stadt, Transformative Zelle und Reallabore) festgezurrt. Zum Statustreffen im November werden die nächsten Ergebnisse präsentiert.</p>
<p>Ein weiterer Bericht zum Treffen findet sich auf der <a href="https://landstadt.net/?p=443" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Projektwebseite</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://kmgne.de/blog/2019/09/02/lost-in-transformation-gegenseitiges-kennenlernen-von-forschungs-interventionen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von der Zukunftsstadt Malchin zur resilienzfähigen Region Mecklenburgische Schweiz</title>
		<link>https://kmgne.de/blog/2019/08/09/von-der-zukunftsstadt-malchin-zur-resilienzfaehigen-region-mecklenburgische-schweiz/</link>
		<comments>https://kmgne.de/blog/2019/08/09/von-der-zukunftsstadt-malchin-zur-resilienzfaehigen-region-mecklenburgische-schweiz/#respond</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Aug 2019 12:47:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mzienert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Presse (öffentlich)]]></category>
		<category><![CDATA[Daseinsvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Governance]]></category>
		<category><![CDATA[Ökosysteme]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[Spielraum]]></category>
		<category><![CDATA[Transformationsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kmgne.de/?p=5262</guid>
		<description><![CDATA[Im Rahmen des von der Bosch-Stiftung (im Programm Spielraum) unterstützten Forschungsprojektes „Land*Stadt Transformation gestalten“ sowie des Projektes Regio-Brandig Mecklenburgische Schweiz ist im Frühjahr des Jahres ein Teilprojekt begonnen worden, das sich mit der zukünftigen Resilienzfähigkeit der ländlichen Region um den Kummerower See befasst. Das Projekt verbindet Zukunftsforschung und transdisziplinäre Transformationsforschung. Es setzt auf dem Ansatz [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des von der Bosch-Stiftung (im Programm Spielraum) unterstützten Forschungsprojektes „<a href="https://landstadt.studioamore.de/index.php/logbuch/malchin/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Land*Stadt Transformation gestalten</a>“ sowie des Projektes Regio-Brandig Mecklenburgische Schweiz ist im Frühjahr des Jahres ein Teilprojekt begonnen worden, das sich mit der zukünftigen Resilienzfähigkeit der ländlichen Region um den Kummerower See befasst.</p>
<p><span id="more-5262"></span></p>
<p>Das <a href="https://landstadt.studioamore.de/index.php/logbuch/malchin/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Projekt</a> verbindet <strong>Zukunftsforschung</strong> und <strong>transdisziplinäre Transformationsforschung</strong>. Es setzt auf dem Ansatz auf, den das KMGNE 2016 bei dem Projekt <a href="https://malchingeschichten.wordpress.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zukunftsstadt Malchin</a> angelegt hatte und das mit dem Foresight-Festival der Martin Luther Universität Halle (jetzt <a href="https://foresight-filmfestival.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berlin</a>) verknüpft war.</p>
<p>Das Design des Forschungsprojektes ist wissenschaftlich und zielt zudem auf konkretes Handlungswissen ab.</p>
<p>Wissenschaftliche Fragen sind, wie sich belastbare resilienzfähige Entwicklungsszenarien (z.B. Gestaltung von Ökosystemen) für die Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen in 30 Jahren designen lassen. Desweiteren geht es darum, welches prognostische undexplorative Wissen bei wem in lokalen Systemen zu finden ist.</p>
<p>Das Handlungswissen für lokale Entscheider besteht etwa darin, welche Governancestrukturen (also Leitungs-, Organisationsstrukturen) und Institutionen des Wissens gebraucht werden und welche infrastrukturellen, niedrigschwelligen Doppelstrukturen für Extremereignisse notwendig sind, um die Anfälligkeit (Vulnerabilität) eines Systems wahrnehmen und bewältigen zu können.</p>
<p>Dabei geht es forschungsmethodisch um drei Ebenen:</p>
<ol>
<li>Erst durch Wechselwirkungen mit lokalem Wissen entstehen spezifische Vorstellungen zu Vulnerabilität und Resilienz bezogen auf den Klimawandel. Indem untersucht wird, welcher Art die Unterschiede in den lokalen Deutungsmustern sind und mit welchen Umständen diese Differenzen in Zusammenhang stehen, soll ein Beitrag zur Erforschung der lokalen Rezeption des Klimawandels geleistet werden. Es muss dabei mit <strong>Methoden transdisziplinärer Forschung</strong> sowohl die Vulnerabilität erhoben als auch proaktiv ein adäquates Konzept der Resilienz gestaltet werden.</li>
<li>Die Resilienzfähigkeit, als ein Moment von Daseinsvorsorge muss sich auf zukünftige Ereignisse und Prozesse verstärkter oder veränderter Vulnerabilität einstellen. Sie zu gestalten setzt die Wahrnehmung und Erfassung möglicher, wahrscheinlicher Zukunftsentwicklungen voraus und setzt sie mit der Beschreibung wünschenswerter Zustände dieser Entwicklungen in Verbindung. Es sind <strong>Methoden und Modelle der Zukunftsforschung</strong>, die überprüfbar und in logischer Konsistenz die Szenarien explorieren.</li>
<li>Hier besteht eine große Schnittmenge zur <strong>Transformationsforschung</strong>, wenngleich letztere eher die „Roadmaps“, also die möglichen Transformationspfade und deren Lernschritte, in den Blick nimmt. Diese lernende Gestaltung der Transformationspfade, immer im Abgleich mit den „Zukünften“, ist hier mittels des <strong>methodischen Ansatzes der Reallabore</strong>, zu erproben.</li>
</ol>
<p>Vom 16.8. – 18.8.2019 findet ein Forschungskolloquium in Karnitz statt, das offen organisiert ist und Expertise von Citizen Science einbezieht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://kmgne.de/blog/2019/08/09/von-der-zukunftsstadt-malchin-zur-resilienzfaehigen-region-mecklenburgische-schweiz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
