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	<title>KMGNESpielraum &#8211; KMGNE</title>
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		<title>Statustreffen im Projekt Land*Stadt Transformationen</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Dec 2019 09:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mzienert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Ländlicher Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Reallabore]]></category>
		<category><![CDATA[Robert-Bosch Stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Spielraum]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 6. Dezember 2019 beriet die Forschungsgruppe des Projektes &#8222;Land*Stadt Transformation gestalten&#8220; über die Schärfung ihres Co-Designs der Forschungsfragen. Die zentrale Frage lauetete, was, einem polyzentrischen Verständnis zukunftsfähiger Land*Stadt-Beziehungen folgend, wird in den vier Reallaboren als wesentliche Transformationsherausforderung angesehen, wenn die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) als Referenzrahmen gesetzt werden? Aus unserer Sicht werden bislang Reallabore als gesellschaftliche [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am 6. Dezember 2019 beriet die Forschungsgruppe des Projektes &#8222;Land*Stadt Transformation gestalten&#8220; über die Schärfung ihres Co-Designs der Forschungsfragen.</p>
<p><span id="more-5415"></span>Die zentrale Frage lauetete, was, einem polyzentrischen Verständnis zukunftsfähiger Land*Stadt-Beziehungen folgend, wird in den vier Reallaboren als wesentliche Transformationsherausforderung angesehen, wenn die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) als Referenzrahmen gesetzt werden?</p>
<p>Aus unserer Sicht werden bislang Reallabore als gesellschaftliche Diskursräume unterschätzt. Eigentlich sind diese im Co-Design der Forschungsfragen angelegt; aber wenn wir die Praxis der unterschiedlichsten Typen von Reallaboren betrachten, dominiert in der Regel der wissenschaftliche Fokus. Co-Design bedeutet aber auch Handlungswissen zu erwarten. Und damit sind wir bei politischen Diskursen angelangt, weil in großen Transformationen Handlungswissen gleichbedeutend mit politischem Veränderungswillen und -anstößen ist.</p>
<p>Können Reallabore in (regionalen) Veränderungsprozessen in der Zukunft nicht Funktionen und Rollen des Agenda Settings, der Aushandlung von Kontroversen, der Aus<a href="https://kmgne.de/blog/2019/12/10/statustreffen-im-projekt-landstadt-transformationen/reallabor-statustreffen_klein/" rel="attachment wp-att-5417"><img decoding="async" class=" wp-image-5417 alignright" src="https://kmgne.de/wp-content/uploads/2019/12/Reallabor-Statustreffen_klein-300x199.jpg" alt="" width="273" height="181" srcset="https://kmgne.de/wp-content/uploads/2019/12/Reallabor-Statustreffen_klein-300x199.jpg 300w, https://kmgne.de/wp-content/uploads/2019/12/Reallabor-Statustreffen_klein-150x99.jpg 150w, https://kmgne.de/wp-content/uploads/2019/12/Reallabor-Statustreffen_klein-768x509.jpg 768w, https://kmgne.de/wp-content/uploads/2019/12/Reallabor-Statustreffen_klein-1024x678.jpg 1024w, https://kmgne.de/wp-content/uploads/2019/12/Reallabor-Statustreffen_klein-624x413.jpg 624w" sizes="(max-width: 273px) 100vw, 273px" /></a>handlung und Erprobung neuer sozialer Praktiken und Artefakte einnehmen? Sind Reallabore in Umbruchprozessen adäquate Diskursformate, gerade weil sie wissensbasiert und weniger meinungsbasiert agieren? Sind sie zeitgemäße demokratische Formate für städtische und ländlich-regionale Transformationsprozesse? Und was macht die Transformative Zelle (im Verständnis der Akteurs-Netzwerk-Theorie) dann aus?</p>
<p>Im März findet die nächste Klausur der Reallabore des Projektes in Zürich statt.</p>
<p>Das Projekt <a href="https://landstadt.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Land*Stadt Transformation gestalten</a> wird von der Robert-Bosch Stiftung im Programm <a href="https://www.bosch-stiftung.de/de/projekt/spielraum-urbane-transformationen-gestalten/gefoerderte-projekte" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Spielraum</a> gefördert.</p>
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		<title>Von der Zukunftsstadt Malchin zur resilienzfähigen Region Mecklenburgische Schweiz</title>
		<link>https://kmgne.de/blog/2019/08/09/von-der-zukunftsstadt-malchin-zur-resilienzfaehigen-region-mecklenburgische-schweiz/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Aug 2019 12:47:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mzienert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Presse (öffentlich)]]></category>
		<category><![CDATA[Daseinsvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Governance]]></category>
		<category><![CDATA[Ökosysteme]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[Spielraum]]></category>
		<category><![CDATA[Transformationsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen des von der Bosch-Stiftung (im Programm Spielraum) unterstützten Forschungsprojektes „Land*Stadt Transformation gestalten“ sowie des Projektes Regio-Brandig Mecklenburgische Schweiz ist im Frühjahr des Jahres ein Teilprojekt begonnen worden, das sich mit der zukünftigen Resilienzfähigkeit der ländlichen Region um den Kummerower See befasst. Das Projekt verbindet Zukunftsforschung und transdisziplinäre Transformationsforschung. Es setzt auf dem Ansatz [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des von der Bosch-Stiftung (im Programm Spielraum) unterstützten Forschungsprojektes „<a href="https://landstadt.studioamore.de/index.php/logbuch/malchin/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Land*Stadt Transformation gestalten</a>“ sowie des Projektes Regio-Brandig Mecklenburgische Schweiz ist im Frühjahr des Jahres ein Teilprojekt begonnen worden, das sich mit der zukünftigen Resilienzfähigkeit der ländlichen Region um den Kummerower See befasst.</p>
<p><span id="more-5262"></span></p>
<p>Das <a href="https://landstadt.studioamore.de/index.php/logbuch/malchin/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Projekt</a> verbindet <strong>Zukunftsforschung</strong> und <strong>transdisziplinäre Transformationsforschung</strong>. Es setzt auf dem Ansatz auf, den das KMGNE 2016 bei dem Projekt <a href="https://malchingeschichten.wordpress.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zukunftsstadt Malchin</a> angelegt hatte und das mit dem Foresight-Festival der Martin Luther Universität Halle (jetzt <a href="https://foresight-filmfestival.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berlin</a>) verknüpft war.</p>
<p>Das Design des Forschungsprojektes ist wissenschaftlich und zielt zudem auf konkretes Handlungswissen ab.</p>
<p>Wissenschaftliche Fragen sind, wie sich belastbare resilienzfähige Entwicklungsszenarien (z.B. Gestaltung von Ökosystemen) für die Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen in 30 Jahren designen lassen. Desweiteren geht es darum, welches prognostische undexplorative Wissen bei wem in lokalen Systemen zu finden ist.</p>
<p>Das Handlungswissen für lokale Entscheider besteht etwa darin, welche Governancestrukturen (also Leitungs-, Organisationsstrukturen) und Institutionen des Wissens gebraucht werden und welche infrastrukturellen, niedrigschwelligen Doppelstrukturen für Extremereignisse notwendig sind, um die Anfälligkeit (Vulnerabilität) eines Systems wahrnehmen und bewältigen zu können.</p>
<p>Dabei geht es forschungsmethodisch um drei Ebenen:</p>
<ol>
<li>Erst durch Wechselwirkungen mit lokalem Wissen entstehen spezifische Vorstellungen zu Vulnerabilität und Resilienz bezogen auf den Klimawandel. Indem untersucht wird, welcher Art die Unterschiede in den lokalen Deutungsmustern sind und mit welchen Umständen diese Differenzen in Zusammenhang stehen, soll ein Beitrag zur Erforschung der lokalen Rezeption des Klimawandels geleistet werden. Es muss dabei mit <strong>Methoden transdisziplinärer Forschung</strong> sowohl die Vulnerabilität erhoben als auch proaktiv ein adäquates Konzept der Resilienz gestaltet werden.</li>
<li>Die Resilienzfähigkeit, als ein Moment von Daseinsvorsorge muss sich auf zukünftige Ereignisse und Prozesse verstärkter oder veränderter Vulnerabilität einstellen. Sie zu gestalten setzt die Wahrnehmung und Erfassung möglicher, wahrscheinlicher Zukunftsentwicklungen voraus und setzt sie mit der Beschreibung wünschenswerter Zustände dieser Entwicklungen in Verbindung. Es sind <strong>Methoden und Modelle der Zukunftsforschung</strong>, die überprüfbar und in logischer Konsistenz die Szenarien explorieren.</li>
<li>Hier besteht eine große Schnittmenge zur <strong>Transformationsforschung</strong>, wenngleich letztere eher die „Roadmaps“, also die möglichen Transformationspfade und deren Lernschritte, in den Blick nimmt. Diese lernende Gestaltung der Transformationspfade, immer im Abgleich mit den „Zukünften“, ist hier mittels des <strong>methodischen Ansatzes der Reallabore</strong>, zu erproben.</li>
</ol>
<p>Vom 16.8. – 18.8.2019 findet ein Forschungskolloquium in Karnitz statt, das offen organisiert ist und Expertise von Citizen Science einbezieht.</p>
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