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	<title>KMGNENarrative &#8211; KMGNE</title>
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	<description>Wir kommunizieren Nachhaltigkeit</description>
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		<title>Master Class an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Oct 2019 10:29:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mzienert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 5. Dezember 2019 wird das KMGNE an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) einen Master Class Kurs zu Framing und Narrationen/Narrative anbieten. Der Master Class Kurs wird alljährlich für alle Studierenden der HNEE und externe Hörer*innen angeboten. Im Forum geht es zunächst um &#8222;Das Framingproblem in der Klima- und Energiewendekommunikation&#8220;. Frames sind von [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am 5. Dezember 2019 wird das KMGNE an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) einen Master Class Kurs zu Framing und Narrationen/Narrative anbieten.</p>
<p><span id="more-5348"></span></p>
<p>Der Master Class Kurs wird alljährlich für alle Studierenden der HNEE und externe Hörer*innen angeboten. Im Forum geht es zunächst um &#8222;Das Framingproblem in der Klima- und Energiewendekommunikation&#8220;. Frames sind von Kommunikatoren geschaffene Handlungsbögen (Storylines), die dabei helfen zu erkennen, um was es dem Absender oder der Absenderin bei einem Thema geht. Frames definieren oft ein Problem &#8211; und liefern, wenigstens implizit, auch gleich die passende Lösung. Im Forum wird &#8211; nach einem Input &#8211; an Frames gearbeitet, die zielgenauer als die bisherigen Begriffe in den Nachhaltigkeitsdiskursen die Problemlagen und die Transformationspfade beschreiben können.</p>
<p>In einem Vortrag von Joachim Borner mit dem Titel &#8222;Narrationen und Narrative in Transformationsprozessen zur Energiewende&#8220; geht es um Weltanschauungen, die sich in Narrativen verkörpern. Nachhaltige Entwicklung braucht, wenn sie wirksam sein soll, ihre eigenen Narrative, die in den öffentlichen Diskursen angestoßen, initiiert und weitererzählt werden. Das Fehlen dieser neuen Narrative zeigt sich z.B. in der Energiewende (insbesondere in der Braunkohlefrage).</p>
<p>Detailliertere Informationen zur Veranstaltung finden sich <a href="https://kmgne.de/wp-content/uploads/2019/10/Master-Class-Course-2019-HNEE.pdf">hier</a>.</p>
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		<title>Akzeptanz und Narrative</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Sep 2019 09:51:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mzienert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aus dem Energiewende-Projekt ENavi ist ein Sammelband zum Thema &#8222;Akzeptanz und politische Partizipation in der Energietransformation&#8220; hervorgegangen, der jetzt bei Springer VS erschienen ist. Die Herausgeber*innen betonen in ihrem Vorwort, dass es sich bei &#8222;Akzeptanz&#8216; fast schon um einen schillernden Begriff&#8220; (V) handele, der unbedingt aus &#8222;unterschiedlichen inter- und transdisziplinären Perspektiven&#8220; beleuchtet werden müsse. Eine [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Aus dem Energiewende-Projekt ENavi ist ein Sammelband zum Thema &#8222;Akzeptanz und politische Partizipation in der Energietransformation&#8220; hervorgegangen, der jetzt bei Springer VS erschienen ist.</p>
<p><span id="more-5331"></span></p>
<p>Die Herausgeber*innen betonen in ihrem Vorwort, dass es sich bei &#8222;Akzeptanz&#8216; fast schon um einen schillernden Begriff&#8220; (V) handele, der unbedingt aus &#8222;unterschiedlichen inter- und transdisziplinären Perspektiven&#8220; beleuchtet werden müsse.</p>
<p>Eine dieser Perspektiven kommt von Joachim Borner. In seinem Artikel nimmt er eine kommunikationswissenschaftliche Perspektive ein und reflektiert die Erfahrungen in Reallaboransätzen in Mecklenburg-Vorpommern. Diese Reallabore waren Gegenstand des Projekts, mit dem KMGNE an ENavi beteiligt war. Wesentlich für die Akzeptanz der Energiewende wie auch für Transformationsprozesse im Allgemeinen seien die &#8222;unterschiedlichen, gesellschaftlichen Narrative&#8220;. &#8222;Fehlen nun die orientierenden, schlüssigen neuen Narrative sowie die Gestaltungsräume zur Teilhabe wächst die Gefahr sinkender Akzeptanz bis hin zur Systemfrage&#8220; (353).</p>
<p>Der Band kann <a href="https://www.springer.com/de/book/9783658247591" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> bei Springer VS bestellt werden.</p>
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		<title>Neue Methoden der Klimabildung &#8211; Tagung auf der Burg Schwaneck</title>
		<link>https://kmgne.de/blog/2019/04/03/neue-methoden-der-klimabildung-tagung-auf-der-burg-schwaneck/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Apr 2019 08:14:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mzienert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen der Klima.Energie.Initiative.29++ hatte das Naturerlebniszentrum Pullach in Kooperation mit der ANU Bayern e.V. und dem Pädagogischen Institut der Stadt München zur Klimabildungs-Tagung „Gemeinsam aktiv für den Klimaschutz“ am 27. und 28. November 2018 auf die Burg Schwaneck eingeladen. 65 Personen, darunter Beschäftigte in der Kinder- und Jugendarbeit sowie Multiplikator*innen der Klima- und Umweltbildung [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der Klima.Energie.Initiative.29++ hatte das Naturerlebniszentrum Pullach in Kooperation mit der ANU Bayern e.V. und dem Pädagogischen Institut der Stadt München zur Klimabildungs-Tagung „Gemeinsam aktiv für den Klimaschutz“ am 27. und 28. November 2018 auf die Burg Schwaneck eingeladen.</p>
<p><span id="more-4992"></span></p>
<p>65 Personen, darunter Beschäftigte in der Kinder- und Jugendarbeit sowie Multiplikator*innen der Klima- und Umweltbildung / Bildung für nachhaltige Entwicklung in Umweltstationen, Schulen und Kommunen aus ganz Bayern befassten sich mit dem hochaktuellen Thema und erfolgreichen Umsetzungsmöglichkeiten in der Praxis.</p>
<p><a href="https://kmgne.de/blog/2019/04/03/neue-methoden-der-klimabildung-tagung-auf-der-burg-schwaneck/csm_3-impulsvortrag-dr-borner_8d90338feb/" rel="attachment wp-att-4993"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-4993" src="https://kmgne.de/wp-content/uploads/2019/04/csm_3.-Impulsvortrag-Dr.-Borner_8d90338feb.jpg" alt="" width="173" height="173" srcset="https://kmgne.de/wp-content/uploads/2019/04/csm_3.-Impulsvortrag-Dr.-Borner_8d90338feb.jpg 190w, https://kmgne.de/wp-content/uploads/2019/04/csm_3.-Impulsvortrag-Dr.-Borner_8d90338feb-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 173px) 100vw, 173px" /></a><br />
In seinem Impulsvortrag „Neue Narrative für ein gutes Zukunftsklima“ in Berlin überzeugte Joachim Borner die Anwesenden von der Bedeutung neuer hoffnungsvoller Geschichten und transformativer Denkmuster für eine gelungen Klimabildungsarbeit.</p>
<p>In mehreren Kurzvorträgen und Workshops wurde an diversen Fragestellungen und Zugängen der Klimabildung gerbeitet.</p>
<p>Das gemeinsame Fazit der Tagung lautete: „Klimabildung muss gesellschaftsübergreifend gedacht werden. Wenn jeder in dem Bereich in dem er tätig ist, sein Bestes gibt und an den Strukturen arbeitet und damit sozialer, ökologischer und nachhaltiger agiert, dann hat die Erde eine Zukunft. Es ist wichtig, bei den Kindern und Jugendlichen anzufangen, denn es ist ihre Zukunft und sie sind die Zukunft!“</p>
<p>Weitere detailliertere Informationen sind der <a href="http://www.naturerlebniszentrum.org/naturerlebniszentrum/29-klimaschutzbildung/klimabildungs-tagung-2018/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dokumentation der Tagung</a> zu entnehmen.</p>
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		<title>Internationale Sommeruniversität 2019</title>
		<link>https://kmgne.de/blog/2019/03/12/internationale-sommeruniversitaet-2019/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Mar 2019 08:41:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mzienert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Internationale Sommeruniversität &#8222;Transmedia Storytelling &#124; Kultur des Klimawandels &#8211; Kommunizieren für die Zukunft&#8220; des KMGNE und des CCCLab findet dieses Jahr im Blended Learning vom 17. Juni bis 30. November mit einer Präsenzphase vom 19. bis 31. August auf dem Projekthof Karnitz statt. Im Zentrum steht dieses Jahr die Entwicklung von Zukunftserzählungen in Anbetracht [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Internationale Sommeruniversität &#8222;Transmedia Storytelling | Kultur des Klimawandels &#8211; Kommunizieren für die Zukunft&#8220; des KMGNE und des CCCLab findet dieses Jahr im Blended Learning vom 17. Juni bis 30. November mit einer Präsenzphase vom 19. bis 31. August auf dem Projekthof Karnitz statt.</p>
<p><span id="more-4963"></span></p>
<p>Im Zentrum steht dieses Jahr die Entwicklung von Zukunftserzählungen in Anbetracht der Suche nach neuen Narrativen.</p>
<p>Bis 15. April bieten wir einen <strong>Frühbucherrabatt</strong> von 20% auf die Teilnahmegebühr an.</p>
<p>Hier geht es zur <a href="https://kmgne.de/wp-content/uploads/2015/04/Sommeruniversita%CC%88t-2019_Pressemitteilung_final.pdf">Pressemitteilung</a> und zur <a href="https://kmgne.de/home/presse/pressemappe-internationale-sommeruniversitaet-transmedia-storytelling-kultur-des-klimawandels-2019/">Pressemappe</a>.</p>
<p>Anmeldung ist bis zum 16. Juni auf der <a href="https://ccclab.info/karnitz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webseite des CCCLab</a> möglich.</p>
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		<title>Erzählungen am Runden Tisch in Potsdam</title>
		<link>https://kmgne.de/blog/2018/11/23/erzaehlungen-am-runden-tisch-in-brandenburg/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Nov 2018 13:36:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mzienert</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 7. November 2018 fand im Hoffbauer Tagungshaus in Potsdam der 8. Runde Tisch Bildung für nachhaltige Entwicklung &#8222;Wir.Machen.Praxis &#8211; BNE in Brandenburg&#8220; statt, zu dem das Ministerium  für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft und die Steuerungsgruppe BNE des Landes Brandenburg eingeladen hatten. Die Veranstaltung bestand aus Impulsvorträgen, einem BarCamp mit fünf Werkstätten und einer [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am 7. November 2018 fand im Hoffbauer Tagungshaus in Potsdam der 8. Runde Tisch Bildung für nachhaltige Entwicklung &#8222;Wir.Machen.Praxis &#8211; BNE in Brandenburg&#8220; statt, zu dem das Ministerium  für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft und die Steuerungsgruppe BNE des Landes Brandenburg eingeladen hatten.</p>
<p><span id="more-4754"></span></p>
<p>Die <a href="https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.310573.de">Veranstaltung</a> bestand aus Impulsvorträgen, einem BarCamp mit fünf Werkstätten und einer abschließenden Improtheater-Darbietung.</p>
<p>Bei den Impulsvorträgen ging es um den Nationalen Aktionsplan BNE, die Umsetzung der SDGs auf Landesbene, wie BNE im neuen Rahmenlehrplan der Schulen verortet ist, Geflüchtete und Fluchursachen als Nachhaltigkeitsthema u.a.m. Dr. Joachim Borner lieferte dann einen interaktiven Input zu Bilder, Erzählungen und Narrativen der Nachhaltigkeit.</p>
<p>Dieses Thema wurde in einer der Werkstsätten weiterbehandelt &#8211; wie können BNE-Narrative entwickelt werden? Ist das überhaupt möglich? Weitere Werkstätten bechäftigten sich mit: Transformativem Lernen, BNE-Veranstaltungen als Katalysator für regionale/kommunale Entwicklung, Vernetzung und Kooperation, die Villa Fohrde als Beispiel für Qualitätskonzepte in der eigenen Einrichtung und wie mit BNE das Konsum- und Ernährungsverhalten verändert werden kann.</p>
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		<title>Powershift Forum in Kiew</title>
		<link>https://kmgne.de/blog/2018/10/30/powershift-forum-in-kiew/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Oct 2018 15:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mzienert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom 07. bis 11. September 2018 fand in Kiew das jährliche Powershift Forum statt. Das KMGNE war dazu eingeladen, einen 4-stündigen Workshop zum Storytelling für sozial-ökologische Transformationen zu halten. Das internationale Powershift Forum wird von der wachsenden Nachhaltigkeits- / Umwelt- und Klimabewegung der Ukraine ausgerichtet und ist eines der wichtigsten seiner Art im Land. Es [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 07. bis 11. September 2018 fand in Kiew das jährliche Powershift Forum statt. Das KMGNE war dazu eingeladen, einen 4-stündigen Workshop zum Storytelling für sozial-ökologische Transformationen zu halten.</p>
<p><span id="more-4703"></span></p>
<p>Das internationale <a href="http://powershift.org.ua/en/main-page/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Powershift Forum</a> wird von der wachsenden Nachhaltigkeits- / Umwelt- und Klimabewegung der Ukraine ausgerichtet und ist eines der wichtigsten seiner Art im Land. Es geht den Veranstaltern um eine fortschrittliche und gemeinschaftliche Visionsentwicklung für eine &#8222;ökologisch sichere Zukunft&#8220; der Ukraine.<br />
Soziale Gerechtigkeit, die ökonomische Dimension des Klimawandels, urbane und rurale Energiebewegungen und Lebensqualität waren nur einige Themen auf der 3-tägigen Konferenz.<br />
Im gut besuchten Workshop gab Anne Mette vom KMGNE zunächst einen Überblick über Kommunikation im Kontext globaler Herausforderungen. In einem zweiten Teil erarbeiteten die Teilnehmer*innen Visionen für eine nachhaltigere Ukraine und neue Narrative, die das tägliche Leben im Jahr 2050 leiten.</p>

<a href='https://kmgne.de/blog/2018/10/30/powershift-forum-in-kiew/powershift_3/'><img fetchpriority="high" decoding="async" width="300" height="225" src="https://kmgne.de/wp-content/uploads/2018/10/Powershift_3-300x225.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://kmgne.de/wp-content/uploads/2018/10/Powershift_3-300x225.jpg 300w, https://kmgne.de/wp-content/uploads/2018/10/Powershift_3-150x113.jpg 150w, https://kmgne.de/wp-content/uploads/2018/10/Powershift_3-624x468.jpg 624w, https://kmgne.de/wp-content/uploads/2018/10/Powershift_3.jpg 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a href='https://kmgne.de/blog/2018/10/30/powershift-forum-in-kiew/powershift_2/'><img decoding="async" width="300" height="225" src="https://kmgne.de/wp-content/uploads/2018/10/Powershift_2-300x225.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://kmgne.de/wp-content/uploads/2018/10/Powershift_2-300x225.jpg 300w, https://kmgne.de/wp-content/uploads/2018/10/Powershift_2-150x113.jpg 150w, https://kmgne.de/wp-content/uploads/2018/10/Powershift_2-624x468.jpg 624w, https://kmgne.de/wp-content/uploads/2018/10/Powershift_2.jpg 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
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		<title>Was zur Erzählung zu sagen ist</title>
		<link>https://kmgne.de/blog/2017/11/21/was-zur-erzaehlung-zu-sagen-ist/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Nov 2017 15:32:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mzienert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 8. Dezember 2017 veranstalten die Partnernetzwerke Medien und Kulturelle Bildung der Fachforen Informelles Lernen und Hochschulbildung im NAP (Nationalen Aktionsprogramm), das KMGNE, die DEKRA &#124; Hochschule für Medien und die Deutsche UNESCO-Kommission eine Konferenz zum Thema &#8222;Nachhaltig(keit) – Lernen durch Erzählungen“. Die Konferenz richtet sich an LehrerInnen, MultiplikatorInnen, Umweltbildungspädagogen und bildungspolitische Entscheider. Nähere Informationen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am 8. Dezember 2017 veranstalten die Partnernetzwerke Medien und Kulturelle Bildung der Fachforen Informelles Lernen und Hochschulbildung im NAP (Nationalen Aktionsprogramm), das KMGNE, die DEKRA | Hochschule für Medien und die Deutsche UNESCO-Kommission eine Konferenz zum Thema &#8222;Nachhaltig(keit) – Lernen durch Erzählungen“. Die Konferenz richtet sich an LehrerInnen, MultiplikatorInnen, Umweltbildungspädagogen und bildungspolitische Entscheider.</p>
<p><span id="more-4190"></span></p>
<p>Nähere Informationen finden sich auf der <a href="https://lernen-durch-erzaehlungen.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Konferenz-Webseite</a>. Hier geht es auch zur <a href="https://lernen-durch-erzaehlungen.org/anmeldung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anmeldung</a>. Die Teilnahme ist kostenfrei. Der folgende Text bildet den Orientierungsrahmen, worauf es uns bei der Konferenz ankommt.</p>
<h4>Der narrative Modus</h4>
<p>Angesichts der komplexen Struktur nachhaltiger Entwicklung lässt sich Exaktheit – ein Wesensmerkmal unserer Kultur mit entsprechend großer Bedeutung analytischen und wissenschaftlichen Wissens – nur durch die Verdichtung der Sachverhalte erreichen. In Lernprozessen besteht dadurch die Gefahr, dass die größeren (auch historischen) Beziehungs- und Bedeutungszusammenhänge verloren gehen. Wollen wir Sinn schaffen, brauchen wir den &#8217;narrativen Modus‘.</p>
<p>Seit den 1980er Jahren hat sich in der Kognitionspsychologie und den Erziehungswissenschaften die Erkenntnis durchgesetzt, dass Lernprozesse durch den Einsatz erzählerischer Methoden wirkungsvoll unterstützt werden können. Gerade im Zusammenhang mit den „großen gesellschaftlichen Herausforderungen“, in denen früher festgefügte Kontexte an Orientierungskraft verloren gehen und sich die Wahl- wie auch Zukunftsmöglichkeiten vervielfachen, werden narrative Kompetenzen zu einer zentralen Grundausstattung in der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Diese sind dann nötig, wenn man improvisieren muss und Entwicklung nicht mehr &#8218;vom Blatt gespielt‘ werden kann.</p>
<h4>Welche Narrative wir haben</h4>
<p>Seit über 20 Jahren steht „nachhaltige Entwicklung“ auf der Agenda. Doch handlungsorientierend und wirkmächtig ist sie in der gesellschaftlichen Alltagskultur nur begrenzt. Unser Verbrauch wächst und wächst – was am <a href="http://www.overshootday.org/newsroom/press-release-german/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Overshootday</a> abzulesen ist. Wenn über nachhaltige Entwicklung diskutiert wird, dann in Form nicht-nachhaltiger Erscheinungen oder normativer <a href="https://youtu.be/eQBPYKNO-Jg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Leitplanken</a> „was sein müsste“.<br />
Diese sind in den Zirkeln schulischer und außerschulischer BNE und in relevanten Kreisen der Wissenschaft, Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft die gängigen „Subtexte“, also implizite Orientierungen sprich Narrative im Zusammenhang mit nachhaltigen Entwicklungsfragen (SDGs /Entwicklungsstrategie 2030). Sie reichen in die Gesellschaft hinein, wie die Umweltbewusstseinsstudien zeigen und spiegeln soziokulturelle, kollektive „Vereinbarungen“ dar. Sie entstehen durch das re-editieren dieser „Grundhaltungen“ und ihrer Wissens- und Wertebasis und können sich immer wieder verändern. Das Problem, dem diese Narrative ausgesetzt sind, ist nicht nur, dass sie in Konkurrenz zu einer <a href="http://www.psychology48.com/deu/d/meta-erzaehlungen/meta-erzaehlungen.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Meta-Erzählung</a> der „fossilen Moderne“ und deren Narrative stehen und damit in ihrer Verbreitung an kulturell-mentale Gegenbilder und Rituale stoßen. Die Nachhaltigkeits-Narrative sind vor allem deshalb noch zu wenig handlungs- und veränderungsauslösend und gesellschaftlich wirkmächtig, weil sie weder den Möglichkeitsraum der „großen Transformation“ lebensweltlich thematisieren noch das „Transformationsdesign“ für die nachhaltige Entwicklung liefern können.</p>
<h4>Welche Narrationen wir brauchen</h4>
<p>Es bedarf der erzählerischen Sinngebung von nachhaltigen Möglichkeitsräumen und ihrem „<a href="http://www.ewi-psy.fu-berlin.de/einrichtungen/weitere/institut-futur/_media_design/IF-Schriftenreihe/IF-Schriftenreihe_0114_Schaefer_Design-Fiction_Online.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Design fiction</a>“ und vor allem der „ganz-eigenen“ Handlungslogiken darin. Von nachhaltiger Entwicklung zu erzählen, heißt nachhaltige Entwicklung als eine spannende Reise in alltagskulturellen Zusammenhängen – aber in einem neuen Gesamtzusammenhang – zu erzählen. Doch die „große Erzählung“ lässt sich nicht verordnen. Sie muss ‚von unten‘ wachsen. Indem Protagonisten, Hauptfiguren oder Helden sie erzählen, indem andere die Erzählungen durch gegenseitiges Erzählen aufnehmen und tradieren. Dafür bedarf es neugieriger, verantwortungsbewusster Menschen, die an dem Entstehen dieser neuen Rahmenerzählung aktiv mitwirken, kollaborativ neue, weiterführende Narrative über gesellschaftliche Kommunikationen vereinbaren und konstituieren.</p>
<h4>Die Potenziale von Erzählungen</h4>
<p>Das ist für BNE bedeutsam und stellt die Frage, wie in und über BNE das Erzählen von nachhaltigen Zukünften und der Gestaltung der Wege dahin angestoßen und verbreitet werden kann. Das Potenzial von Erzählungen ist vielschichtig:</p>
<ul>
<li>Konkrete Geschichten – zur Vermittlung von Lerninhalten – machen abstrakte Sachverhalte greifbar und erleichtern das Verständnis über systemische Wirkungszusammenhänge.</li>
<li>An und mit Geschichten zu arbeiten, eröffnet Fähigkeiten des Perspektivwechsels, fördert den Möglichkeitssinn und Kreativität, erweitert die Fähigkeit zu Empathie und unterstützt die Ausprägung einer Grundhaltung.</li>
<li>In besonderer Weise eignen sich szenische Zukunftsvisionen zum Erzählen. Sie geben dem heutigen Handeln einen Referenzrahmen und eine Richtung. Voraussetzung hierfür ist, dass sie auf Zuspruch, Anerkennung, Würdigung treffen. Das gemeinsame Erzählen über mögliche Zukünfte kann eine große transformative Kraft entfalten, Motivation zur Teilhabe stärken, weil in ihnen Selbstwirksamkeit (des Individuums, der Initiative, der Institution) erfahren wird.</li>
<li>Auf diese Weise können unterschiedliche Narrationen über die Zukunft gleichberechtigt gegenübergestellt und miteinander verglichen werden. Das Denken in Szenarien ist dem Denken und Lernen inhärent. Der Neurologe David Ingvar prägte hierfür den Begriff &#8222;memories of the future“, also Erinnerungen der Zukunft. Das weist daraufhin, dass unsere Entscheidungen und Handlungen eng mit den Narrationen verwoben sind, die wir uns von der Zukunft erzählen. Wenn wir das in Gemeinschaften als Gesellschaft tun, antizipieren wir mögliche alternative Zukünfte und bereiten uns darauf heute vor. Es geht darum, sich im Jetzt und in der Zukunft mit Integrität zu verorten.</li>
<li>Vor allem im Kontext des informellen Lernens spielen Erzählungen „interventionistischer“ Art deshalb eine besondere Rolle, weil ihre Protagonisten eine kulturelle Rolle ausfüllen; sie verkörpern Werte, Normen und Fähigkeiten, die gesellschaftlich akzeptiert und als nachahmenswert empfunden werden. In unserem Fall, der Erzählungen (die auch Fiktionen sein können) über nachhaltige Entwicklung und ihrer Transformation können sie und sollen sie bestimmte Werte, Normen und Rollen in Frage stellen und durch alternative Rollenbilder ersetzen. Das ist verbunden mit der Schaffung einer Ästhetik der Nachhaltigkeit und dem Design von Spielregeln, Objekten, Lebensmodellen etc. in der Transformation.</li>
</ul>
<h4>Die Potenziale im Zeitalter der Digitalisierung</h4>
<p>Diese Potenziale im Kontext der Interaktion von Narrationen und Narrativen erhalten mit der Digitalisierung der Lebenswelt und Produktionsweise eine qualitativ neue Bedeutung. Das betrifft das Phänomen der Medialisierung des Lernens, was sich in Begriffen wie „<a href="http://www.iconicturn.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Iconic Turn</a>“, Simulationen und Modellierung, Darstellung und virtuelle Gestaltung komplexer dynamischer Prozesse (<a href="http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/big-data.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Big Data</a>) sowie in Formaten kollaborativen Lernens und Generierens von neuem Wissen ausdrückt (Social Media, konstruktiver Journalismus) etc. Es deuten sich nicht nur neue Lernarrangements an, sondern es scheinen sich neue Lernkulturen auszuprägen.<br />
In Anlehnung an den Ansatz der „transformativen Bildung“ (WBGU) zeigen sich Vernetzungen von transdisziplinärem Lernen mit transmedialem <a href="http://www.coaching-globe.net/detail/article/peer-coaching.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Peercoaching</a>, welches möglicherweise über wissensbasierte Erzählungen verläuft. Mit der Digitalisierung von Kommunikation und Lernen werden „gestandene“ Vermittlungsformen nicht nur quantitativ, sondern vor allem qualitativ ergänzt durch einen sich ausdehnenden Möglichkeitsraum der Kommunikation, Information und Partizipation. Erzählungen werden über verschiedene Medien und Plattformen hinweg erzählt und kreieren auf diese Weise ein Geschichten-Universum. Film-, Computer-, Print- und andere Medien bis hin zu Aktionen kooperieren miteinander für diese Form des Erzählens. Rezipienten, die den verschiedenen Erzählsträngen folgen, mischen sich in das Erzählen ein, gestalten die Geschichten mit und erproben sie. Diese neue (serielle) Erzähl- und Lernkultur, die sich in unserer Alltagskultur auszuprägen beginnt und neue didaktische Herausforderungen produziert, ist für BNE erst noch zu erschließen – und zwar hinsichtlich der pädagogischen Vernetzung von formalen und informellen Lernarrangements, der Erschließung von Erweiterungspotenzial von Lernorten und -situationen sowie aktiver Mitgestaltung (Flipped Classroom/Umgedrehter Unterricht).</p>
<h4>Zwei Ebenen</h4>
<p>Aus der Perspektive der didaktischen Integration von Erzählungen und Narrative in gesellschaftliche Lernprozesse geht es um zwei Ebenen:</p>
<ol>
<li>Die wissensbasierte inhaltliche Tiefe der Erzählungen der Transformation, die das Verhältnis von Komplexität/Dynamik und Konkretisierung ausbalanciert und zudem glaubwürdig ist.</li>
<li>Die wissensbasierte mediale Gestaltung der Erzählungen der Transformation, die Möglichkeiten aktiver Teilhabe und Andockstellen gesellschaftlicher Relevanz schafft, deren Praktizität und Konkretisierung an Zielgruppen ausgerichtet ist.</li>
</ol>
<p>Für beide Ebenen gilt zudem, dass auf Verständlichkeit zu achten ist, was neue Sprach- und Symbolansätze aber nicht ausschließt.<br />
Beide Ebenen – die inhaltliche und die mediale oder gestaltgebende – gelten sowohl in informellen Lernumgebungen, als auch in formalen Lernarrangements insbesondere des E-Learnings als pädagogische, technologiebasierte Innovation. Letztschließlich ist (informelles) Lernen die Kopplung von individuellem Handlungsraum und sozialem Kontext – von persönlichen/m Entscheidungen/Verhalten und sozial-produzierten Handlungen. (Informelles) Lernen ist somit kompetenzorientiert, d.h. ausgerichtet auf sinnvolle und sinnstiftende Handlungs- und Gestaltungsfähigkeit von Zuständen nachhaltiger Entwicklung.<br />
<em>Joachim Borner</em></p>
<p><a href="https://lernen-durch-erzaehlungen.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Konferenz-Webseite</a><br />
<a href="https://kmgne.de/wp-content/uploads/2015/04/Pressemitteilung_Narrationskonferenz_final.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anmeldung<br />
Pressemitteilung<br />
</a></p>
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