Anna Hope

Anna Hope

Wie entstehen resiliente Netzwerke, die lustbetontes und kreatives nachhaltiges Verhalten hervorbringen, ungeahnte Synergieeffekte auslösen und Akteure bereichern anstatt bei ihnen ein Gefühl des vernunftgesteuerten individuellen Verzichts auszulösen?

Mit dem Verkauf meines Unternehmens (Wohnungsagentur) habe ich entschieden, mich zukünftig hauptberuflich diesen Themen zu widmen. Insbesondere interessiere ich mich in diesem Zusammenhang für Moderation und Beratung von Gründungsinitiativen in ländlichen Regionen, von Einkaufs- und Produktionsgenossenschaften, von Wohn- und Arbeits- und Kulturprojekten. Ich glaube, dass die Entwicklung solcher Netzwerke besonders für die von Abwanderung bedrohten Orte überlebenswichtig ist und demokratiefördernde Auswirkungen haben kann.

Meine ersten Erfahrungen in der Projektentwicklung habe ich bereits mit Anfang zwanzig gemacht, als ich neben meiner Hotelmanagementausblldung eine Bürgerintitiatve in Frankfurt am Main mitbegründete, mit welchen wir ein öffentliches Schwimmbad erhalten und zu einem ökologischen, als Sozialunternehmen betriebenem Hotel erweitern wollten. Nach dem Abschluss meines Studiums der KulturArbeit an der FH Potsdam habe ich mich dann einige Jahre als Produktionsleitung in der freien Theaterszene ausgetobt. Um für solide finanzielle Verhältnisse in meiner Familie zu sorgen, habe ich anschließend die Wohnungsagentur gegründet und diese nun nach zehn Jahren wieder verkauft.

Neben dieser lehrreichen Schule der Realökonomie erwiesen sich auch die Schulen meiner Kinder als ideale Spielwiese für Nachhaltigkeits- und Kunstprojekte, die ich dort umsetzen konnte. Mein Anliegen war dabei immer, Räume zu öffnen, in welchen die Akteure Selbstwirksamkeit erfahren, die sie darin bestärken, ihre eigenen Ideen zu realisieren.

In diesem Sinne freue ich mich darauf, im Rahmen meines BFD in die spannenden Projekte Raumpioniere und Land*Stadt Transformationen des KMGNE einzutauchen und meine Erfahrungen als Projektentwicklerin und Gründungsberaterin einbringen zu dürfen.

Arbeitsfelder: resiliente Netzwerke, Moderation und Beratung

Kontakt:

E-Mail: ahope@kmgne.de

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