Dass der gegenwärtige Zustand mit einer Fülle von Verzichtsleistungen erkauft ist, gerät dabei schnell in Vergessenheit. Die Karriere eines Pendlers verzichtet auf Lebenszeit. Das kulturreiche Leben in der Großstadt verzichtet auf das Leben in und mit der Natur – kurzfristiger Wohlstand auf Kosten der Nachhaltigkeit. Veränderung wird mit Verzicht gleichgesetzt, womit der Status Quo zum Optimum erhoben wird. Die Verschiebung des Referenzrahmens, der sich nicht am Besitz, sondern am Verhalten orientiert, ermöglicht mehr Lebensqualität. Mit partizipativen und ganzheitlichen Methoden werden wir die Chancen und Grenzen einer neuen Kultur der Achtsamkeit sich selbst, den Mitmenschen und der Umwelt gegenüber diskutieren, hören, ausdrücken, erfühl- und erlebbar machen. Die Fragen und Modelle fließen ein in einen Austausch zwischen Chile und Deutschland, der in Fortsetzung der Tagung angeboten wird. Wir laden Sie herzlich dazu ein, sich mit uns auf die Suche nach Modellen für eine neue Kultur der Achtsamkeit zu begeben.
In Kooperation mit dem Kolleg für Management und Gestaltung nachhaltiger Entwicklung gGmbH, Berlin und dem Lothar-Kreyssig-Ökumene-Zentrum der EKM, Magdeburg.
Kontakt
Joachim Borner
E-mail: jborner@kmgne.de
Tel. 030 29 367 940